Kunstfenster Gensbaur

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Sollten Sie unsere Ausstellungen verpasst haben, dann beachten Sie bitte unsere "webcam", lesen Sie unsere Schriftenreihe oder vereinbaren Sie einen Atelierbesuch! Wir freuen uns, auch wenn gerade keine Ausstellung stattfinden sollte, über Ihr Interesse an unserem Kunstfenster.

Der See und wir

in der Serie "Die Farbe Blau"

Gemeinschaftsausstellung vom 4. bis zum 17. November
im Kulturforum Blaues Haus in Dießen

Martin Gensbaur zeigt

Scharnitz

Martin Gensbaurs Beitrag zur Ausstellung gibt den Blick frei in die enge Welt der Transitzone zwischen Bayern und Tirol. Drei Arbeiten des Dießener Malers zeigen Ausschnitte aus der unmittelbaren Umgebung des Bahnhofs von Scharnitz. Jäh fallen die steilen Hänge des Karwendels auf den Talgrund. Dazwischen eingeklemmt stehen die ehemaligen Wohngebäude des Zolls, überschnitten von den Masten und Drähten der Bahnlinie. Abseits davon liegt ein Einfamilienhaus, vor wenigen Jahren neu gebaut und schon wieder verlassen. In diese karge, hochgelegene Welt fällt das Licht hart. Wo es auftrifft, leuchtet es scharf aus und blendet wie von einem Brennspiegel fokussiert. Die Schattenseiten erscheinen umso dunkler. Solche Gegensätze verleihen der scheinbaren Bedeutungslosigkeit der Motive eine sonderbare Dramatik.

und parallel dazu als "Double Feature" im Kunstfenster:

Ab 4. November zeigt das Kunstfenster Dießen drei aktuelle Arbeiten aus Scharnitz aus dem Jahr 2018. Der Grenzort, der ab sofort dank eines Tunnelneubaus unter der historischen Porta Claudia umfahren wird, wird von drei "Riesen" des Karwendelgebirges dominiert. Das mittlere Bild zeigt eine Neubausiedlung vor der westlichen Karwendelspitze, das linke den Gemeindeparkplatz neben dem Friedhof mit der Pleisenspitze und das rechte die seit Anfang November 2018 nicht mehr an der Durchgangsstraße gelegene Tankstelle Rampold, die von der hohen Gleirsch überragt ist.  


Intermezzo VI

"Gefäße"

Anlässlich des Dießener Töpfermarktes zeigt das Kunstfenster eine Auswahl von Bildern des Malers Martin Gensbaur zum Thema "Gefäße". Der rote Container stand in diesem Frühjahr auf dem Parkplatz des "Corte dei Tusci", einer Ferienanlage, die vor kurzem am Golf von Follonica in einer eigentlich schützenswerten Pineta direkt am Strand errichtet wurde. Einmal im Jahr wird in dem Container, Italienisch "Cassone", das Treibholz vom Strand gesammelt, bevor die Touristen kommen. In der toskanischen Renaissancemalerei spielten bemalte "Cassoni" oder Hochzeitstruhen eine bedeutende Rolle.

Wenn am Ufer des Walchensees einmal im Jahr die Hecken geschnitten werden, dann finden sich auch dort besondere Gefäße, die rasch wieder abtransportiert werden. Das Bild entstand ebenfalls in diesem Frühjahr. Den runden Behälter für Flüssiggastransporte fand der Maler 2015 neben einer Tankstelle in Rondelli, wo sich die Via Massetana und die Via Aurelia kreuzen. Wer die Tankstelle dazu sehen möchte, sollte die noch bis September laufende Ausstellung "Tankstellen basta" im Gartensaal der Abtei Venio in München Nymphenburg besuchen.


Kunstfenster auf Exkursion

Das Kunstfenster will mit Bildern und über Bilder reden. Einmal jährlich finden in Verbindung mit der Münchener Abtei Venio Führungen der Kunsthistorikerin Dr. Ulrike und des Malers Martin Gensbaur in öffentlichen Sammlungen statt. 2015 führte Ulrike Gensbaur "Bilder erzählen" in der Alten Pinakothek. 2016 zeigte Martin Gensbaur im Lenbachhaus Landschaftsmalerei zum Thema "Das Blaue Land". Im vergangenen Jahr erklärte wiederum Ulrike Gensbaur in der Neuen Pinakothek das Phänomen des "Japonismus". Dieses Jahr stellte Martin Gensbaur unter dem Stichwort "Gegenspieler" in der Pinakothek der Moderne die beiden Fixsterne der Malerei des Zwanzigsten Jahrhunderts Pablo Picasso und Max Beckmann vor, die wegen einer temporären Umhängung erstmals in demselben Saal zu sehen sind. Auch das Aufsichtspersonal der Pinakotheken hörte aufmerksam zu, wenn es darum ging Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Künstler vor den Originalen zu diskutieren. Anschließend ging man noch zu einer Sonderausstellung mit Arbeiten Fritz Winters, aus dessen Serie "Triebkräfte der Erde" die Pinakothek zwei Neuerwerbungen zeigt. Ein Thema, welches sich das Kunstfenster für das kommende Jahr vorgenommen hat.


beachten Sie auch unsere aktuelle Ausstellung "Tankstellen, basta!" in München Nymphenburg

Hinweis in der SZ vom 15. Juni 2018 :

"Autonomie der Tankstelle"

Lesung mit Sebastian Goy und Elisabeth Günther am 20. Juni um 20 Uhr


Kunstfenster Dießen

"Genius Loci"

nächsten Sonntag, 29.4. geht`s los:

Dießener Ateliertage!

Das Kunstfenster in der Dießener Hofmark 13 ist Werkstatt und Ausstellungsraum, in der Regel jedoch nicht der Ort, an dem die Bilder entstehen, hoch über dem Walchensee, irgendwo am Bahnhof von Scharnitz oder bei der Erdfunkstelle in Raisting, an der Via Aurelia in der südlichen Toskana, wie auch in Dießen neben der Rotterstraße.

Sonntag, 29. April, Montag, 30 April und Dienstag, 1. Mai 2018, 14-18 Uhr

website des Veranstalters

Ausstellungsliste


Riesen Auflauf der Dießener Jugend vor dem Kunstfenster...

... wie jedes Jahr zum Lumpigen Donnerstag


ein filmischer Rückblick auf das Jahr 2017


Kunstfenster Dießen

"Tankstellen basta!"

Dezember 2017

Informationen rund um die am 10. Dezember 2017 zu Ende gegangene Ausstellung finden sie in unseren



Veranstaltungen bisher

Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Showrooms...

hier finden Sie eine chronlogische Auflistung


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Video Trailer

Zu den Ausstellungen im Dießener Kunstfenster erscheinen regelmäßig kurze filmische Hinweise.

hier finden Sie eine Übersicht



 
Webcam

Eine Webcam gibt es im Dießener Kunstfenster nicht.


hier finden Sie die aktuell gezeigte Arbeit


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eine Übersicht der bisher erschienenen Ausgaben finden Sie hier


Schriftenreihe DAS KUNSTFENSTER

in Vorbereitung:

Die fünfte Ausgabe des Kunstfensters mit dem Titel "Triebkräfte der Erde" erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in Dießen zu den Kreiskulturtagen des Landkreises Landsberg am Lech und thematisiert Malerei von Fritz Winter und Martin Gensbaur, sowie Fotografie von Christoph Franke.

scaneg Verlag München / ISBN Nr.: 978-3-89235-245-7

erscheint im Mai 2019

bisher erschiene Ausgaben


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